Kandooma Anreise

Der Flug auf die Malediven

Wir flogen mit einer Maschine der LTU von Kandooma Anreise, per LTU ab DüsseldorfDüsseldorf nonstop auf die Malediven. Im Vorfeld recherchierten wir zahlreiche andere, zum Teil günstigere Angebote, die jedoch eine Zwischenlandung in Doha einlegen.

Sie möchten wissen was oder wo um Himmels Willen "Doha" ist? Ganz einfach, es handelt sich um eine Stadt im ostafrikanischen Land Quatar. Ein Ölstaat, in dem man ein Flugzeug offenbar günstig auftanken kann.

Obwohl wir recht früh am Flughafen waren, bot sich am Schalter keine Chance mehr auf einen Fensterplatz. Die meisten Reisenden nutzen insbesondere bei viele Reisende reservieren Sitzplätze vorab mit der LTU-CardFernreisen den Late-Night Check-in, oder die Möglichkeit von Vorab-Reservierungen, zum Beispiel via LTU-Card. Ein Fensterplatz rentiert sich bei einem Malediven-Nachtflug jedoch erst kurz vor der Landung, denn dann genießen die links sitzenden Passagiere mit einem Fensterplatz einen herrlichen Blick auf die tropische Inselwelt.

Übrigens: Das Rauchen ist bei der LTU an Bord komplett verboten. Es gibt ausschließlich Nichtraucherplätze.

Der Flug

Die drei Stunden Zeitverzögerung mit Malediven Anreise, wer links sitzt, hat den tollen Ausblickeiner Zwischenlandung in Quatar wollten wir nicht in Kauf nehmen, denn auch so dauert der Flug von Düsseldorf nach Male bereits ca. zehn Stunden. Als Nonstop Nachtflug ist dies jedoch durchaus erträglich, weil sich so zumindest für einige Passagiere die Chance auf ein kleines Nickerchen bietet.

Der Start erfolgte gegen 21:00 Uhr am Abend. Durch die Zeitverschiebung ergab sich somit eine Ankunft auf den Malediven am Vormittag gegen 10:00 Uhr vormittags. Die Zeitverschiebung unserer Zeit (GMT +1) beträgt gegenüber den Malediven drei Stunden während der deutschen Sommerzeit und vier Stunden während der Winterzeit.

Landung auf Hulule

Die Flugroute verlief über das schwarze die Flughafeninsel Hulule beim AnflugMeer, an Indiens Westküste vorbei und quer über den Indischen Ozean. Dann tauchen die winzigen Inseln der Malediven auf.

Das Flugzeug landet auf der Flughafen-Insel Hulule, die etwa 15 Bootsminuten von der maledivischen Hauptstadt Male entfernt liegt. Die Insel wurde einst von den Engländern als Flughafen ausgebaut. Zuvor nutzte der Sultan den Fleck als persönliches Naherholungsgebiet.

Visum und Reisepass

Deutsche Besucher der Malediven ohne gültigen Pass bleibt der Urlauber draussenbenötigen bei der Einreise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum. Wir erhielten hierzu im Flugzeug ein Formular, das vor der Landung auszufüllen war. Ein Lichtbild wurde nicht benötigt. Ein ähnliches, vereinfachtes Visumsverfahren gilt wohl auch für Staatsbürger aus Österreich, der Schweiz und einigen anderen Ländern.

Im Zweifelsfall erkundigen sie sich bitte rechtzeitig bei der maledivischen Botschaft in ihrem Land. In Deutschland ist diese derzeit unter der folgenden Adresse zu finden:

Honorargeneralkonsul Malediven, Immanuel Kant-Straße 16, 61350 Bad Homburg.

Nehmen sie diese Hinweise bitte ernst. Sie wären nicht der erste, der von den maledivischen Beamten postwendend wieder zurück geschickt wird.

Durch die Passkontrolle

Nachdem das Flugzeug gelandet war, schlug uns die schwülwarme Luft der Malediven ins Gesicht. Alle Passagiere machten sich zu Fuß auf den Weg zur Passkontrolle. Das Flughafengebäude ist gut durchdacht und klimatisiert. Hier können sich viele andere Länder eine Scheibe von abschneiden. Eine sehr grosse Anzahl von Schaltern zur Passkontrolle gewährleistet, dass die Passagiere zügig abgefertigt werden können und keine langen Wartezeiten entstehen.

Hinweis: Einige Dinge dürfen auf den Malediven nicht eingeführt werden. Unter anderem Schweinefleisch, Waffen, Hunde und pornografisches Material. Letzteres könnte sogar bereits auf die Illustrierte zutreffen, die sie bei der Einreise unterm Arm tragen. Unser Gepäck wurde zwar durchleuchtet, aber nicht durchsucht.

Warten auf den Bootstransfer

Nehmen sie sich unbedingt einen das Kandooma Schnellbootkostenlosen Gepäckwagen, denn sonst schleppen sie anschließend ihre Koffer ein paar hundert Meter bis zur Schiffsverladung. Kofferträger gibt es auf diesem Weg nicht.

Nachdem wir unser Gepäck in Empfang genommen hatten, verließen wir das Flughafengebäude und wurden draußen von unserer Reiseleiterin (Tjaereborg) in Empfang genommen, die unsere Ankunft auf ihrer Liste vermerkte. Sie bat uns hier im Ausgangsbereich des Flughafens oder alternativ im nahe gelegenen Café zu warten, bis unsere Insel ausgerufen wird.

Tatsächlich kamen immer neue "Inselabgesandte", die irgendwelche Inselnamen mehr oder weniger laut ausriefen. Versenken sie sich hier also bitte nicht zu tief in ihren wohlverdienten Cappucino, denn das Boot oder Wasserflugzeug könnte seinen Weg auch ohne sie antreten. :-)

Wir gehen an Board

Wir warteten etwa 30 Minuten, bis unterwegs auf dem indischen Ozeanjemand mit einem Zettel-Klemmbrett erschien, der leise flüsternd "Kandooma" ausrief und die nun auf ihn zuströmenden Urlauber von einer Liste anstrich.

Der Transfer zur jeweiligen Insel wird ganz offensichtlich von der zuständigen Insel selbst organisiert. Unser Boot trug auch die Aufschrift "Kandooma". Wir fuhren mit unserem Gepäck ein paar hundert Meter hinter dem zuständigen Mann her und erreichten dann im kleinen Hafen der Flughafeninsel die Anlegestelle des Kandooma-Bootes.

Wir stellten unseren Gepäckwagen vor dem Bootssteeg ab und trugen unsere Koffer zum Schiff. Die Verladung der Koffer selbst erledigte die Boots-Besatzung. Auch das Ausladen und der Transport der Koffer zum Hotel wurde von Inselbediensteten erledigt. Wir brauchten uns nur um das Handgepäck zu kümmern.

Schnellboot nach Kandooma

Das recht moderne Schnellboot, das seinen das Kandooma-Logo auf dem SchnellbootNamen zu Recht verdient, benötigte ungefähr 45 Minuten bis zum Anlegesteg der Insel im Südmale-Atoll. Der Seegang war sehr gering und erlaubte es uns die Kandooma Anreise in vollen Zügen zu genießen. Es war schon ein tolles Gefühl zu wissen, dass man sich grad irgendwo mitten auf dem Indischen Ozean befindet.

Die Fahrt vermittelt den ersten Eindruck von der phantastischen Inselwelt der Malediven. Herrlich blaues Wasser und überall winzig kleine Inseln am Horizont, die von strahlendem Türkis umgeben sind. Einige Urlauber erzählten uns später, dass sie bei diesem Transfer sogar fliegende Fische gesehen hatten.

Empfindlichen Menschen sei geraten, die Ohren während des Transfers zu bedecken, da bei der Geschwindigkeit ein recht starker Fahrtwind aufkommt.

Kandooma Anreise - Finale

Irgendwann tauchte der hübsche das Gepäck wird ausgeladenBootssteeg der Insel auf. Das Schiff verlangsamte seine Fahrt und legte an. Um die Ausladung Koffer brauchten wir uns nicht zu kümmern, stattdessen machten wir uns direkt auf den Weg zur Rezeption.

An der Rezeption wurden wir mit einer obligatorischen Kokusnuss begrüßt, in der ein Strohhalm steckte. Jeder Anreisende musste ein Formular mit Passnummer, Namen und Anschrift auszufüllen. Im Austausch hierzu erhielten wir per zufälliger Auswahl unsere Zimmerschlüssel mit der Nummer 312.

Das Gepäck wartete bereits vor der Hotelhalle. Nachdem wir unseres identifiziert hatten, transportierten zwei Kofferträger die Sachen erstaunlicherweise -auf dem Kopf- in unseren Bungalow. Übrigens: Rollen kann man die meisten Koffer auf den Sandwegen der Insel nicht.

Am Ziel erhielt jeder Boy von uns jeweils nur ein Dollar macht Kofferträger traurigeinen Dollar für seine Mühe. Zu unserem Erstaunen blickten die Herren als Konsequenz mit verdatterter Miene abwechselnd auf die Dollarnote und in unsere erstaunten Gesichter. Aber Pech, mehr gab es trotzdem nicht. Nach einem kurzem Schweigeprotest zogen die Beiden ab. Von unserem Reiseleiter erfuhren wir später, dass dieses Verhalten (nur) bei den Kofferträgern der Insel normal sei. Dennoch sollte man sich nach seiner Aussage auf einen Dollar beschränken.

Ende der Kandooma Anreise.

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